stadt wiehl

 

02.11.2017 Wiehler Schulverbund beschlossen

(db/02.11.2017-21:40 BERICHT VON OBERBERG AKTUELL)

 

Wiehl – Am Abend hat sich der Rat der Stadt Wiehl einstimmig für einen Schulverbund der Grundschule Wiehl mit der Grundschule Marienhagen ausgesprochen.

Der Rat der Stadt Wiehl hat in seiner Sitzung heute Abend einstimmig einen Schulverbund der Grundschule Wiehl mit der Grundschule Marienhagen beschlossen (OA berichtete). Der Schulausschuss hatte unmittelbar zuvor einstimmig einen entsprechenden Beschluss gefasst. Im Ratssaal hatten mehrere Dutzend Eltern und Schüler beider Schulen der Entscheidung beigewohnt. Offiziell wird somit die Grundschule Wiehl ab dem 1. August 2018 im Rahmen eines Schulverbundes um den Standort Marienhagen erweitert. Der Grund für die Entscheidung sind die aktuell niedrigen Schülerzahlen in Marienhagen. Einzige Alternative wäre die Schließung der Schule gewesen.

 

Der Beigeordnete Michael Schell hatte in beiden Sitzungen jeweils noch einmal die Chronologie der Ereignisse zusammengefasst. Schon seit einigen Jahren hat die Grundschule Marienhagen zu wenig Schüler; gefordert sind von der Bezirksregierung 92, aktuell besuchen 75 Schüler die Schule. Für die Zukunft seien die Prognosen aber wieder positiv, wie Schell erklärte. Im Schuljahr 2022/2023 sollen die nötigen Schülerzahlen wieder erreicht werden. So lange wollte die Bezirksregierung aber nicht warten und verlange jetzt eine Entscheidung. 

Während die Politik eindeutig für den Erhalt des Schulstandorts votierte, war das Stimmungsbild bei den jeweiligen Schulen geteilt. Die Schulkonferenz in Marienhagen hatte sich einstimmig für den Zusammenschluss ausgesprochen, die Schulkonferenz der Grundschule Wiehl ist hingegen einstimmig dagegen. Im Rahmen der Ratssitzung konnten die Eltern Fragen stellen. Sorgen wie, dass die Qualität des Unterrichts leiden würde oder Schüler der Grundschule Wiehl zwangsweise nach Marienhagen wechseln müssten, konnte Schell weitgehend entkräften. Alle weiteren Einzelheiten für die kommenden Jahre sollen nun nach dem Beschluss gemeinsam geklärt werden.

Im Schulausschuss vor der Ratssitzung hatten alle Fraktionen bereits ihre Zustimmung für den Schulverbund signalisiert – mit dem Appell an alle Beteiligten, sich konstruktiv für ein Gelingen der Umsetzung einzusetzen. Denn im Vorfeld, wie Gerhard Altz von der CDU kritisierte, hätten Falsch- und Fehlinformationen der Schulaufsicht für eine unnötige Emotionalisierung gesorgt. Karl Ludwig Riegert (SPD) erklärte, die Sorgen und Ängste von Eltern und Lehrern seien nachvollziehbar, aber der Verbund sei für Wiehl die beste Lösung. Die Vertreter von UWG, FDP, Gründen und Linken schlossen sich an. Elke Zakaria (Grüne): „Heute sind wir nicht die Nein-Sager, wir sagen Ja zum Schulverbund.“

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