dorfinfos 22.06.2018 Hecken werden geschnitten, Sträucher und Bäume gestutzt... jetzt ist wieder Gartenzeit. Wohin aber mit dem Grünabfall? Grünschnitt, der so sperrig ist, dass er nicht in den braunen Bioabfallbehälter passt, wird nach vorheriger Anmeldung auch durch die ASTO abgeholt. Dazu muss man einige Regeln beachten (siehe unten). Wer es eiliger hat und mobil ist, kann den Grünabfall auch einfach z.B. zur Leppe Deponie nach Lindlar bringen. Dort fährt man einfach bis zur Waage vor, lädt dann den Grünschnitt auf einer großen Fläche ab und zahlt bei der Ausfahrt ca. 7,50€. (Anmerkung Klaus Schaffranek: heute habe ich dort 100 kg Grünschnitt dort abgeladen!). 

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Was GARNICHT geht, ist es, den Grünschnitt einfach in den Busch zu kippen. Die Pflanzenabfallverordnungen der Bundesländer geben vor, wie Gartenabfälle zu entsorgen sind. Wer siuh nicht daran hält und sie zum Beispiel im Wald oder in freier Natur ablädt, kann mit einem Bußgeld bis ca. 200€ bestraft werden. Bei besonders großen Mengen können sogar mehrere Tausend Euro zu zahlen sein.

Hier die Beschreibung der ASTO für Abholung von Grünschnitt: 

Unter Grünschnitt fallen Pflegeschnitte von Bäumen, Sträuchern und Hecken in gebündelter Form (mit Kordel / kein Draht, max. 1,5 Länge). Einzelne Äste dürfen max. einen Durchmesser von 15 cm haben. Die Menge darf dabei 3 cbm pro Anmeldung nicht überschreiten.

Größere Mengen an sperrigem Grünschnitt (z. B. durch Fällung ganzer Bäume) müssen privat entsorgt werden. Sie können gegen Gebühr bei den Wertstoffhöfen angeliefert werden.

Das gehört nicht dazu:

In Säcke gefüllte Gartenabfälle wie Rasenschnitt, Laub, Blumenerde usw. (gehören in die Biotonne oder sind der Eigenverwertung auf dem eigenen Grundstück zuzuführen).

Anmeldung von Grünschnitt:

Die Grünschnittabfuhr wird nur nach schriftlicher Anmeldung online oder mittels der am Abfallkalender anhängenden Anmeldekarte durchgeführt. Der Grünschnitt muss in gebündelter Form am Abfuhrtag ab 6.00 Uhr an der öffentlichen Straße bereitliegen. Die Termine der Grünschnittabfuhr entnehmen Sie bitte dem Abfallkalender.

Bitte beachten Sie:

Nach § 64 (1) Abs. 2 des Landschaftsgesetztes Nordrhein-Westfalen ist es verboten, "in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September Hecken, Wallhecken, Gebüsche sowie Röhricht- und Schilfbestände zu roden, abzuschneiden oder zu zerstören. Unberührt bleiben schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen. " Ziel ist der Schutz von Nist-, Brut-, Wohn- und Zufluchtsstätten heimischer Tiere, insbesondere der Singvögel.

Der übliche Rückschnitt einer Hecke kann also nach Gesetz jederzeit durchgeführt werden. Allerdings ist es auch für diese Pflegeschnitte ratsam, den Zeitraum von Oktober bis Februar zu wählen.

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