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Die Entstehung unseres Dorfes lag also in der Zeit der großen Rodungen (9. - 13. Jahrhundert); eine genauere zeitliche Eingrenzung ist kaum möglich. Da aber der Kirchturm seiner romanischen Bauart nach aus dem 12. Jahrhundert stammt, ist anzunehmen, dass sich die ersten Bewohner bereits vor dem Jahr 1200 ansiedelten. 

Über eine alte link Höhenstraße, eine Abzweigung der bekannten und bedeutenden Brüderstraße, war Marienhagen erreichbar. Diese Straße verlief über Oberbantenberg - Bomig nach Marienhagen und setzte sich fort in Richtung Eckenhagen.

hafer und eisenstrasse-800

Topograph-Karte von der Reichsherrschaft Gimborn-Neustadt 1790

Geschützt in einer Mulde und an einem Bach gelegen boten sich gute Voraussetzungen für eine Ansiedlung.

Anfangs lebten die Menschen in ihren Sippen zusammen und schützten sich gegen ihre Angreifer. Sie bildeten Honschaften oder Hundertschaften und ordneten ihre Angelegenheiten unter dem Vorsitz ihres Honschaftsvorstehers in dem sogenannten „Hunnending“, einer Versammlung der freien Hofbesitzer. Diese wurde unter freiem Himmel unter einer starken Eiche oder auf hohem Berge abgehalten. Auch Marienhagen zählte zu den Honschaften.

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