Vorbei an mehr als 20 aufgestellten Ortsinfotafeln führt ein historischer Pfad durch einen der schönsten Orte der Umgebung. Im  1971 zum Bundesgolddorf ernannten Ortsteil von Wiehl ist nicht nur die “Bunte” Kirche sehr sehenswert sondern auch die zahlreichen im Ort und der Umgebung befindlichen Bauwerke. Darunter das ältesteste Fachwerkhaus aus dem Jahre 1507 (Tafel 14) oder der alte Dorfbrunnen (Tafel 9), dessen Ursprünge als heidnische Opferstätte erläutert werden.

Vor all diesen besonderen Orten sind gut einsehbar die Tafeln aufgestellt, die Zeugnis von der bewegten Geschichte Marienhagens geben.
 
Der historische Pfad ist ca. 6 km lang und mit dem Bild der Marienhagener Kirche gekennzeichnet.

link Der Flyer zum historischen Pfad ist hier abrufbar

 

Länge: ca. 6 km

Dauer: ca 1,5 Stunden

 

Streckenbeschreibung

 
Marienhagen - Der historische Pfad auf GOOGLE MAPS anzeigen

 

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Die Wanderung führt größtenteils über gut begehbare Waldwege, festes Schuhwerk ist empfohlen. Start und Ziel der Wanderung ist der Wanderparkplatz in Marienhagen. .

 

1 Vom Wanderparkplatz aus geht es die Halstenbacher Straße herunter Richtung Pergenroth
2 In Pergenroth geht es links hinein in die Pergenrother Straße, vorbei an Wandertafel 24 und Wandertafel 23
3 Ortsausgangs von Pergenroth folgen wir der Straße, die sich über die Wiesen unterhalb des Enselskamp schlängelt
4 Wir überqueren die Kreisstraße (Enselskamp) und gehen nun auf halber Höhe über den neuen Weg um das Gewerbegebiet Scherbusch herum
5 Wir halten uns links und folgen dem Schotterweg aufwärts in Richtung des Gewerbegebietes
6 Der Weg durch das Gewerbegebiet führt uns über die Straße "Zum Scherbusch" und dann rechts über die Straße "Vor den Birken" in Richtung der Autobahn (links sehen wir übrigens auch den Marienhagener Glockenkreisel)
7 Wir verlassen in einer Linkskurve die Straße "Vor den Birken" und gehen in einen Feldweg zwischen den Betrieben in Höhe der Firma "Tumat" vorbei und wandern zur Autobahnbrücke
8 Im Waldgebiet hinter der Autobahnbrücke folgen wir halb links dem Waldweg, der uns von der Autobahn wegführt
9 Nach ca. 300 Metern zweigen wir rechts auf einen weiteren Wanderweg ab
10 Durch den herrlichen Scherbusch-Wald kommen wir dann zur kleinen Ansiedlung "Koppelweide"
11 Wir gehen links zwischen den beiden Gebäuden hindurch in Richtung der Fischteiche, vorbei an der Ortsinfotafel 21
12 An der Straße gehen wir lnks ca. 200 Meter in Richtung des Tierheims
13 Wir gehen nun rechts am Tierheim vorbei und folgen dann dem Waldweg, der links abknickend parallel zur Straße am Tierheim vorbei führt.
14 Nach ca. 1 km gelangen wir an die Alper Mühle. Oben am Gebäude findet sich die Ortsinfotafel 19.
15 Dort gehen wir links auf den Hof. Hier ist die Ortsinfotafel 18 direkt über dem alten Grenzstein angebracht, der von den Eigentümern in das Gebäude integriert wurde.
16 Hinter der Brücke des Alpebachs halten wir uns rechts und überqueren die Straße. Der Weg führt uns halb rechts durch den Wald, unter der Autobahnbrücke hindurch,  in Richtung Marienhagen
 

Hier sind wir nun im Ort angekommen. Die Tafeln liegen im Ortskern teilweise nur wenige hundert Meter auseinander.

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Von der Straße "Alter Mühlenweg" knicken wir zunächst links ab in die Alpestraße. Dort finden wir die Ortsinfotafeln 15 und direkt am "Gasthof zum Löwen" angebracht die Ortsinfotafel 16

18 Wir zweigen von der Alpestraße rechts herunter, links sehen wir schon die Kirche. Die Ortsinfotafeln 13 und 14 finden sich am Ausgang der Straße  Alter Mühlenweg
19 An der Kreuzung sehen wir recht an der Marienhagener Straße die Ortsinfotafel 12
20 Wir folgen halb links der Straße "Alter Mühlenweg" und zweigen rechts in die "Weiherstraße" ab
21 Das größere Gebäude, dass nun in den Blickfeld rückt, ist das ev. Gemeindehaus. Hier ist die Ortsinfotafel 11 angebracht
22 Zurück geht es durch die Weiherstraße wieder in den Ort hinen. An der Ecke zur Straße "Zum Dorfbrunnen" findet sich am alten Dorfbrunnen die Ortsinfotafel 9
23 Wir folgend der Weiherstraße, die ab hier zur Marienhagener Straße wird, noch wenige Meter und wenden uns rechts zur "Alte Straße". Dort finden sich die Ortsinfotafel 6
24 Die Ortsinfotafel 5 ist rechter Hand in der "Alte Straße" rötlichen Fachwerkhaus zu finden.
25 Links vorbei geht es die "Alte Straße" entlang vorbei an der Ortsinfotafel 4
26 Ein Stück bergab geht es dann rechts über einen kleinen Fußweg vorbei an Ortsinfotafel 7 zur Kirche.
27 An der ev. Kirche ist die Ortsinfotafel 8 angebracht
28 Die Marienhagener Straße geht es nun wieder leicht aufwärts, vorbei an Ortsinfotafel 3, am Dorfplatz vorbei bis zur Sparkasse
29 Hinter der Sparkasse ist das Vereinshaus "Alte Schule" des Heimat- und Verschönerungsvereins Marienhagen/Pergenroth mit der Tafel 1 zu finden.
30 Die Tafel 2 findet sich dann noch im Kirchweg, der gegenüber vom Vereinshaus rechts von der Marienhagener Straße abzweigt.
31

Zurück geht es nun wieder auf den Wanderparkplatz von Marienhagen

 

 

 

 

 

Ortstafeln-bersicht

 
Marienhagen präsentiert sich auf einem „Historischen Pfad“
 
Von Rainer Thies

 

Marienhagen. (OVZ 02.04.2011)
 
Das Dorf ist kein Freilichtmuseum. Zum Ortsbild gehören Bausünden und Sanierungsfälle, die genauso von einer lebendigen Entwicklung zeugen wie die liebevoll restaurierten Fachwerkhäuser. Und doch ist der historische Ortskern von Marienhagen etwas Besonderes. Nicht umsonst ist der Wiehler Ortsteil schon 1971 zum Bundesgolddorf gekürt worden.
 
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Die "bunte Kirche" ist Mittelpunkt und Wahrzeichen des Dorfes. Um sie herum gruppiert sich ein Ensamble von Fachwerkhäusern, deren Geschichte auf den Infotafeln erläutert wird (Foto: Arnold)
 
 
 
Seine architektonischen Schätze präsentiert Marienhagen künftig auf einem „Historischen Pfad“. Dieser führt an 24 Informationstafeln vorbei, die bereits 2005 anlässlich der 675-Jahr-Feier aufgestellt, nun aber vom Heimatverein zu einer Route verbunden wurden. Die Strecke führt auch durch die nähere Umgebung, ist etwa sechs Kilometer lang und kann an einem Nachmittag selbst von untrainierten Wanderern bewältigt werden. Als Wahrzeichen dient eine stilisierte Kirche.
 
wanderzeichen<<< Diese stilisierte Kirche ist meist auf dem Bürgersteigen oder an Bäumen zu sehen
 
 
 
Am Sonntag 03.04.2011 wurde eine neue Tafel auf dem Wanderparkplatz am Enselskamp eingeweiht, die über die Route informiert. Dort wird auch ein Flyer ausgelegt, den die geschichtlich interessierten Gäste mitnehmen können.
 
16 der 26 Sehenswürdigkeiten befinden sich im historischen Ortskern rund um die berühmte „bunte“ Kirche. Zu den herausragenden Attraktionen gehören das älteste Fachwerkhaus aus dem Jahre 1507, die preußische Kanone und der alte Dorfbrunnen, einst eine heidnische Opferstätte. Und natürlich die Kirche mit ihrem 800 Jahre alten Turm und der berühmten Ausmalung.
 
Dass der Pfad nicht in einem Bummel begangen werden kann, sondern einer Wanderung verlangt, liegt daran, dass die übrigen Schauplätze im Umkreis des Dorfes liegen. Das sind zum einen die beiden historischen Häuser im Schwesterdorf Pergenroth, zum anderen die einstigen Wirtschaftsgüter des Johanniterordens im Alpetal.
 
So führt die Wanderung zunächst nach Pergenroth und dann durch das in den vergangenen Jahren erheblich vergrößerte Industriegebiet im Marienhagener Westen. In dieser Weise entsteht während der Wanderung ein historischer Bogen, der die Entwicklung vom 13. Jahrhundert bis in die Gegenwart umfasst.
 
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Die preußische Kanone in Marienhagen
 
 
Anschließend geht es über die Autobahnbücke hinab ins Alpetal nach Koppelweide, wo der Johanniterorden einst die Fischzucht gründete, die dort noch immer betrieben wird.Später war hier ein Kirchengut und die Dienstwohnung des Pfarrers, heute eine leer stehende Gastwirtschaft. 200 Meter entlang der Alpestraße kommt der Wanderer zum Tierheim, einem ehemaligen Sägewerk aus de 19. Jahrhundert. Bedeutend älter ist die Alper Mühle ein Kilometer bachaufwärts. Die Mühle findet sich bereits auf der Mercatorkarte von 1575, wurde ursprünglich vom Johanniterorden betrieben und beherbergte später eine Silberfuchszucht.
 
Ein Grenzstein am Mühlhaus wurde 1605 anlässlich des „Siegburger Vergleichs“ gesetzt und markiert die Grenze zwischen Bergischem und Homburger Land.
  
Für den Wanderer nicht ohne weiteres erreichbar sind das Gut Enselskamp, das mitten im Wald bei Koppelweide liegt, und das in den 1930-er Jahren betriebene Schwimmbad an der Alpestraße weiter nördlich. Darum wurden die entsprechenden Erläuterungsschilder an der Wandertafel im Ort angebracht. Auf direktem Weg führt die Wanderung wieder unter der Autobahn zurück in den Ort.
 
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<<< Fachwerkhaus-Idylle im historischen Ortskern von Marienhagen
 
Heimatsvereinsvorsitzender Klaus Schaffranek möchte mit dem Historischen Pfad die Verbundenheit von Marienhagen und Pergenroth hervorheben. „Und ich hoffe, dass die Schilder nicht nur den Fremden, sondern auch den Bewohnern einen Einblick in die Dorfgeschichte geben.“
 
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Historischer Pfad in Marienhagen (OVZ)

09.03.2012

 

munzee

Seit einigen Monaten gibt es eine alternative zum Geocaching in Deutschland: MUNZEE

Bei Munzee werden nicht, wie beim Geocaching kleine Dosen gesucht, sondern kleine versteckte QR-Codes. Für das finden dieser QR-Codes ist allerdings zwingend ein Smartphone erforderlich. Die Apps gibt es für das iOS (Apple) und Android Betriebssystem der Smartphones und sind kostenlos. Diese QR-Codes werden dann mit der Kamera des Mobiletelefons gescannt und dann per Onlineverbindung an die Webseite www.Munzee.comgeschickt.

Dort werden einem dann Punkte für das Scannen gutgeschrieben.

 

Die Munzees lassen sich ganz einfach selbst erstellen. Man gibt einen Namen und eine Beschreibung in ein Onlineformular ein. Danach druckt man einfach den dann erstellten QR-Code aus und befestigt in entweder ein laminiert oder unter einer Klebeschutzfolie an dem jeweiligen Ort, oder an einem kleinem Versteck. Scannt bzw. findet nun jemand den von Euch erstellten Munzee, bekommt Ihr auch jedes Mal Punkte gut geschrieben.

So steigt man in einer Highscoreliste nach oben.

 

Um nun unseren Historischen Wanderweg in Marienhagen ein wenig bekannter zu machen, haben wir uns entschlossen, die einzelnen Stationen der Ortsinfotafel und kleiner einfachen Zwischenstationen mit diesen Munzee QR-Codes auszustatten.

 

In unserem Südkreis des Oberbergischen Kreises sind schon über 200 Munzees zu finden. Damit der Spielspaß nicht auf der Strecke bleibt, gab es nun seit dem Bestehen der Munzees schon eine paar ergänzende Spieloptionen, wie zum Beispiel an dem Halloween Wochenende, wo sich ca. 5000 Munzees weltweit in kleine Kürbisse verwandelt haben, welche einem beim Scannen satte 50 Punkte pro Scan einbrachten. Nach dem der erste den Kürbis gescannt hatte, verwandelte er sich wieder in einen "normalen" Munzee.

 

 

Da dies also noch ein recht junges Spiel ist, bleibt es abzuwarten, wie es sich entwickeln wird. Viel Spaß beim Suchen...

 

 

 

 

 

Kirche

Die "bunte" Kirche in Marienhagen

Brunnen

Wandern

Ortstafeln

Kanone

Glockenkreisel

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