Lage und Geschichte
Marienhagen, Teil der Stadt Wiehl im Oberbergischen Kreis, liegt südlich der Kreisstadt Gummersbach im Gebiet der Höhenlandwirtschaft zwischen Agger und Wiehl in der ehemaligen Herrschaft Homburg. Die Autobahn A 4 (Köln-Olpe) tangiert
den Stadtteil im Süden. Der Ort ist, wie es für die Höhendörfer des Oberbergischen Landes charakteristisch ist
in eine windgeschützte Quellmulde gebettet und entwickelte sich an einer alten, vermutlich aus fränkischer Zeit stammenden Höhenstraße, die von den heutigen Wiehler Stadtteilen Oberbantenberg und Bomig über Marienhagen in Richtung (Reichshof- ) Eckenhagen verlief.
Das Innere des Bergischen Landes wurde erst spät gerodet und besiedelt. Der erste größere Vorstoß erfolgte zwischen der Mitte des 9. Jh. und dem Anfang des 13. Jh. Es entstanden Einzelhöfe und kleinere Hofgruppen, die sich zu Weilern entwickelten.
Nur um die Kirchen herum wuchsen durch Handwerker- und Händlerniederlassungen dorfartige Siedlungen
Das Dorf Marienhagen ist, wie die Endung des Ortsnamens vermuten läßt (Heinrich Dittmaier), auch während dieses Rodungsvorstoßes entstanden und mit einer Einfriedung versehen worden. Aus dem 12. Jh. stammt der massive, wehrhafte Kirchenbau, dessen Westturm größtenteils erhalten ist. Die vermutlich unter dem Patrozinium St. Mariä stehende Kirche ist in dem Ende des 13. Jh. entstandenen .liber valoris ecclesiarum Coloniensis dioecesis" nicht erwähnt und war wohl als Wallfahrtskirche eine Filialkirche der älteren Wiehier Kirche.
Um 1300 gründeten die Johanniter der Kommende Burg a<span style="co
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